Bad Hersfeld 2011

Auszug aus der Hersfelder Zeitung

Schmuckstück: Fünf Jahre hat Stefan Faßhauer aus Duderstadt an seinem Opel Kadett C Coupé, Baujahr 1979, gebaut. Alleine in den Motor investierte er 5000 Euro – ohne Chromteile. Die 2,4-Liter-Maschine leistet 223 PS. Darüber staunt auch Stefans Ehefrau Hacer. Fotos: Reymond

Schon am Samstagvormittag standen fast 500 Opel-Fahrzeuge auf dem Gelände. Das älteste dürfte ein Opel Blitz aus dem Jahre 1957 gewesen sein. Das einstige Feuerwehrfahrzeug hatte sein Besitzer Andreas Schwarz aus Bad Kissingen in den vergangenen zwei Jahren in einen Pritschenwagen umgewandelt.

Extra aus dem Fürstentum Liechtenstein war Björn Risch angereist. In seinem Manta B Combi Coupé GTE, Baujahr 1978, fährt der junge Mann nur zu Automobiltreffen. Ansonsten bleibt sein Schmuckstück in der Garage. Verkaufen würde er seinen Manta auf keinen Fall. „Da habe ich zu viel Arbeit und Herzblut reingesteckt“, sagt er zunächst. Nach einer kurzen Überlegung nennt er dann doch eine utopische Summe: „Mindestens 30 000 Euro müssten es schon sein“.

Viele Ausnahmen

Oft sind es nur herkömmliche Opel-Fahrzeuge, die auf dem Platz stehen. Autos für den alltäglichen Gebrauch eben. Nicht sonderlich schön und auch nicht immer gepflegt. Doch die vielen Ausnahmen ziehen die Blicke der Besucher fast magisch an. So auch das Kadett C Coupé, Baujahr 1979, von Stefan Faßhauer. Der Mann aus Duderstadt hat alleine am Front- und Motorbereich insgesamt fünf Jahre gearbeitet. Unter der Haube blitzt ein verchromter 2,4-Liter-Motor, der 223 Pferdestärken leistet.

Obwohl sein Auto bei der Anreise ein wenig schmutzig geworden ist, hofft er, bei der Präsentation seines Autos im Festzelt einen der begehrten vorderen Plätze zu belegen. „Ich glaube schon, dass es in unserer Kategorie für den ersten oder zweiten Platz langen dürfte“, gibt sich Faßhauer optimistisch.

Ganz nach vorne will in einer anderen Wertung auch der Raunheimer Dennis Ritter mit seinem Opel Astra G. Kurz vor der Show poliert er noch einmal die Karosserie seines weißen Pkw. Mit Blick auf die starke Konkurrenz wäre er aber bereits mit Rang drei zufrieden.

Die Prämierung und Siegerehrung stand für Samstagabend auf dem Programm. Das 8. Opel-Treffen in Bad Hersfeld klang schließlich mit einer langen Disco-Nacht aus.

Von Mario Reymond

Leutkirch 2010

Als erste Besucher angekommen stellten wir gleich mal fest, dass die Veranstalter für ausreichend Platz gesorgt haben! Bei so viel Platz steht man sich gegenseitig nicht so schnell auf die Zehen.

Das Wetter hätte für diesen Event nicht besser sein können. Die Sonne schien durchgehend mit einem angenehmen leichtem Luftzug.

Leider kamen dann doch nicht so viele Fahrzeuge und Gäste wie erwartet, was der Stimmung aber keinerlei Abbruch getan hat. Die geringe Besucherzahl lag vermütlich am Openair in St.Gallen. Trotzdem hatten die Veranstalter alle Hände voll zu tun.

Hier gehört noch erwähnt, dass der Veranstalter der Opel Sport Club OSC Argental e.V. war, welcher aus gerade mal 15 Mitglieder besteht.

Mit nur 15 Leuten wurde dieses Treffen organisiert, aufgebaut, saubergehalten, wieder aufgeräumt und abgebrochen. Trotz des pro Kopf Aufwandes im Verhältnis zu der Mietgliederanzahl, fand sich doch immer jemand mit einem offenen Ohr für jegliche Art von Anliegen.

Für diese Glanzleistung gehört ein Orden verleihen!!! Hut ab, Jungs;-)

Peiting 2009

Da es unser erster Besuch beim Opel Treffen Peinting war und die Veranstalter noch nicht wirklich viel Erfahrungen sammeln konnten, machten wir uns auf so manches gefasst.

Doch zu unserer Überraschung war das ganze Konzept sehr gut durchdacht!

 

 

Bis zum entgültigen Stellplatz wurden wir vom Platzordner begleitet und bekamen erklärt wie und wo wir unsere Zelte aufszuschlagen haben.

Kaum angefangen mit dem Aufbau, bekamen wir auch schon Unterstützung in Form von Besuchern des Treffens.

Die Hilfsbereitschaft und Organisation der Veranstalter war für Neulinge sensationell!

Abstriche gabs leider bei der Party. Für unseren Geschmack war der DJ und das komplette Programm ein wenig daneben, was aber durch gemeinsames Feiern auf dem Platz wieder gut gemacht wurde.

Alles in allem bekommt dieses Treffen trotz seiner begrenzten Grösse 7 von 10 Punkten und wird von uns sicher wieder besucht!

Roding 2010

Bei der Ankunft am Freitag war schon klar, dass dies eine ziemlich nasse und schlammige Angelegenheit geben wird.

Dass es dann aber so schlammig wird, damit hatten wir nicht gerechnet. Der Veranstalter wohl auch nicht, da nur ein  Schlepper auf dem Platz unterwegs war. Auch Rindenmulch war eine Seltenheit.

Trotz der Nässe und des Drecks, liessen wir uns den Spass nicht verderben und bekundeten den Platz. Da eine aufgeweichte Wiese zu erwarten war, blieben natürlich viele Gäste dem Treffen fern. Platz war also in Hülle und Fülle vorhanden. Sogar einige Händler blieben gleich zu Hause, andere reisten am Samstag bereits wieder ab.

Obwohl die Voraussetzungen nicht die Besten waren, war die Stimmung auf dem Platz einwandfrei! Viele bekannte Gesichter waren zu sehn und viele neue Bekanntschaften wurden gemacht.

Spass hatten wir bis zum Abwinken! Aber im Grossen und Ganzen war das Treffen ein absoluter Reinfall aufgrund des vorangegangem Wetter, wofür die Veranstalter ja nichts dafür konnten. Aber so wenig Rindenmulch und nur ein Schlepper auf dem Platz, ist doch ein wenig schlecht organisiert.